Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
330
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die Schaar mit blinkenden Waffen ihm entgegen-schrciten, und ahndct's wohl, wer sie sende nnd wassie wolle. Aber Elias fürchtet sich nicht vor diesenReisigen in seiner festen Burg. Er gedeukt's, unterdem Paniere seines Gottes mit ihnen anfznnchmen,und läßt sie ruhig wider sich anrücken. So kom,men sie denn näher heran, um ihren Gefangenen znumzingeln; aber die wahrhaft königliche Haltung,womit der Mann, von seinem Sitze sich erhebend,ihnen entgegen tritt, und die imponirendc Ruhe, diesich in seinen Zügen spiegelt, macht sie stutzend, nndbenimmt ihnen mindestens den Mnth, die Hand anihn zn legen. Es ist, als ahndeten sie etwas da-von, daß sic in einen Vulkan, in eine Donncrwolketasten würden, wenn sie cs wagten, den Mann znergreifen. So begnügt sich denn der Hauptmanndamit, seinen Haß gegen ihn in barschen, trotzigenWorten ausznschänmen. »Du Mann Gottes!" re-det er ihn mit höhnischer nnd verächtlicher Mienean, als wollte er sagen: der Heiligenschein um deinHaupt macht uns nicht bange; und dann setzt errauh und gebieterisch hinzu: "Folge mir; der Königbefiehlt dir's." Ei, denkt Elias, daß ich einMann Gottes bin, das wißt ihr. Mit Feucrschriftist es euch unter die Augen gemalt; und den-noch, trotz aller Ruthenhicbe, die ihr empfangen,verstockt ihr euer Herz, und wagt's, in mir demGotte aller Götter alw Hohn zn sprechen? SeinHerz entbrennt in heiliger Entrüstung, nnd seine