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2 (1831)
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und daS Auge wurde von der funkelnden Herrlich-keit geblendet, in welcher jene Namen wie in einemleuchtenden Strahlen - Meere schwammen. DieserGlanz, der die Namen umgab, bedeutete die Herr-lichkeit und Schöne, welche die Kinder Gottes indem wahrhaftigen Hohenpriester besitzen sollten, undwenn nun Moses auch im Blicke darauf ausruft:"Dein Glicht und dein Recht bleibe bei deinem heili-gen Manne!" so kann cs uns wieder nicht langezweifelhaft scyn, wohin seine Meinung eigentlichgehe.

Auch unsere Heiligung, will Moses sagen,sollen wir nicht abreißcn von Christo, sondern feinbei Ihm beruhen lassen. Ach, in wie mannigfalti-ger Weise wird gegen diese wichtige Regel unter'den Christen verstoßen, und wie vielerlei Systemeund Systcmchcn gicbt cs nicht, die, wie cs scheint,nicht dabei waren, als Moses segnend über Lcvi aus-ricf:Dein Licht und dein Recht bleibe bei deinemheiligen Manne!" Der stolze Erdensohn will in seinemangestammten Hochmuth eine eigene, eine selbständigeHeiligkeit haben. Nun mag er; nur sollte Levisein Gelüste nicht theilcn. Aber was erblicken wir?Hier ein Haufe Christen, die auf die Tugenden aussind, wie der Jäger auf das Wild, und, wie siemeinen, mit einer um die andere fertig werden.Dort wieder Andere, die verbieten, ehelich zu wer-den, die wollen mit Ungläubigen nicht communici-rcn, die sprechen: "Rühre dies nicht an, und rühre