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allerdings etwas Schönes znm Grunde; aber auchetwas durchaus Falsches und Verkehrtes. Wir rei-ßen damit offenbar das Hohcpricstcrthum von Jesulos, wollen unsere eigenen Priester sepn und unsereMiffctbat in einer feinen Weise selbst vcrsöbuen. —Nein, nein, mein lieber Bruder, --dein Licht unddein Recht bleibe bei deinem heiligen Manne!"Strauchelst du, so schaue durch die Thronen deinesAuges aufwärts. Dort ist dein Aaron. Glaubenicht, daß durch das Gleiten deines Fußes das Ver-hältnis Gottes zu dir auch nur in etwa sich verstellthabe. Auch für diesen Fehltritt blutete Immanuel;auch für ihn halt Er dem Vater die durchgrabcncnHände vor. Gott denkt nicht daran, diese Untreue,die du begingst, dir zuzurcchucn, und ihretwegeneinem Liebling zu zürnen, den Er nur in Christound dessen Gehorsam auschauct. Sv oft du alsowider deinen Willen strauchelst, so scp dieser Ge-danke der erste, der deine Seele durchblitze und dieaufkeimcndc Augst wie eine Wolke zerstreue. Sowerden die Thränen deines gerechten Leidwesens mitdenen des gcrührtesien Dankes und der innigsten Lie-beszerschmelzung sich vermischen; — und, o meinBruder, solche Thränen fallen daun wie ein befruch-tender Wuudcrthau auf deine Seele; und cs giebtkein stärkeres Gegengift gegen die Sünde, und keinegesegneteren Tröpfleiu auf die Keime aller Tugen-den, die in deiner neuen Natur verborgen liegen,als solche licbcwarmc, wonnevolle Wchmuthsthräucn,