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2 (1831)
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oder bald von dieser, bald von jener sogenann-ten sympathetischen Cur sein Heil zu erwarten.

Und wie, meine Freunde, wenn wir hiereine Mutter zum Arzte sagen hören: "So rettenSie doch mein Kind; vermag denn Ihre Kunst sowenig?" und wie der Arzt aufrichtig die Achselnzuckt und spricht: "Die Krankheit ist böse, cs mußteein Wunder geschehen!" erwiedcrt sie: "WasWunder; von Ihrer Wissenschaft erwarte ich Hülfe!"

und wenn dort ein Anderer fragt: "Wird diesesMittel seine Wirkung thun?" und wie der Arzt zurAntwort giebt: "Ich hoffe, Gott werde cs segnen!"brauset der Fragende auf und spricht: "Was habeich mit einem Manne zu thun, der mich mit meinerHoffnung in den Himmel weiset; schafft mir einenAndern, der sich seiner Sache gewiß ist!" sagtdoch, meine Lieben, ist das dann nicht dasselbe, wasAhasja that? Heißt das nicht auch den Götzennachhurcn und nach Ekron laufen? Und ach,wie groß ist die Menge solcher geistlichen Ehebrecherauch in unserer Mitte; wie viele sind derer, die cssich im Ernst noch nie haben ciufallcn lassen, vondem Gotte Israels etwas zu hoffen, und die inWahrheit keinen andern Gott in ihren Nöthen undVerlegenheiten kennen, als die Crcatur, als Staubund Erde. Aber wehe denen, welche die Ehre,die Jehovah gebühret, auf die Götzen legen. Daßder Herr dazu nicht gleichgültig sichet, das lehrtuns der Verfolg unserer heutigen Geschichte.