behütet, der Getreue, da und dort, und aus somancher Bcdrängniß wunderbar dich hcrausgcrisscn.Es war eine Zeit, da wußtest du's: das that derHerr! Jetzt hast du's vergessen, und vergaßest denHerrn selbst dazu. Siehe, Sein Gedächtniß ist be-haltsamcr, ist treuer. Ta steht Er vor dir: »Ver-giß mein nicht!» O vernimm sic, diese Bitte ver-zeihender und lockender Liebe! Schlage an deineBrust und schwöre: »Herr, vergesse ich dein, sowerde meiner Rcchttn vergessen ewiglich!" O ver-nehmt es Alle, das Wort der herablassendsten Huld,der wunderbarsten Liebe. Der Schöpfer aller Tingebegegnet der Crcatur, daS liebenswürdigste undhöchste Gut tritt zu dem Sünder und bittet:»Vergiß mein nicht!" Mein Gott und Herr, werkann das fassen! Nein, weiter bedarf cs nichts,als eines gläubigen Vernehmens dieses Wörtleins,und — man ist sich selbst genommen für ewige Zei-ten, und lebet Gott in Christo Jesu. —
»Israel, vergiß mein nicht!" So spricht derHerr. Möge unsere heutige Betrachtung dazu die-nen, nicht allein den Sinn der großen Bitte euchweiter zu enthüllen, sondern auch die Bitte selbsteuch tief und unauslöschlich iu's Herz zu drücken.
2. Ko». 1, 2 — 4.
Und Ahasja fiel durch das Gitter inseinen Saal zu Samaria, und ward krank.