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Verbindlichkeit gegen das Gesetz, nnd es wird ihmernstliches Bcdürfniß, mit dem Gesetz, das jetzttreibend, dräuend und slnchcnd vor ihn hin tritt, inVertrag und gntcs Vernehmen zu kommen. — Bisjetzt sind sie also beide noch am Leben: das Gesetzund der Mensch, der ihm unterworfen ist. Die Ehe«Pakten, die Gott untcrsiegclt hat, haben also nochihre volle Geltung, und das „verflucht sey, wernicht hält, was da geschrieben steht!» be-hauptet seine ganze Kraft und Scharfe. Das Erste,was nun gemeiniglich der erschrockene Mensch sichvorninnnt, besteht darin, daß er im Wege des Ge-horsams oder durch Werke dem Gesetz genügenwill. Er lebt also noch, und hat nach seiner Mei-nung Kraft und Tüchtigkeit genug, um sein Vor-nehmen hinauszuführen. Er giebt sich an die Ar,beit, nnd kommt somit unter das Gesetz, d. h.er setzt seine Füße auf eine Straße, von welchernoch niemals Einer etwas anderes, als zerbrocheneArme nnd Beine, ein verwundetes Herz, ein ge-ängstigtes Gewissen mit zurück brachte. Wehe, wasmuß er jetzt erfahren. Statt herausznkommen ansdem Schlamm der Sünde, sinkt er nur täglich tie-fer hinein, und statt vorwärts zu schreiten, geht csstündlich mit ihm weiter rückwärts. — Seine bestenVorsätze, sie scheitern an seinem Unvermögen, nnddie klägliche Einsicht, daß er tausendmal verderbtersen, als er cs je geahndet, so wie ein gräßlicherFluch, der sein Gewissen zerfleischt, und jener Aer-