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chen. Er fällt vor dem Gott Eliä nieder, wirft sichklagend zu den Füßen Jchovahs auf sein Angesicht,stellt ein Fasten an, unbekümmert, ob cs seiner Je-sabel, der Heidentochter, so gefallen möge odernicht; selbst die Nachte hindurch werden die Buß,Übungen fortgesetzt, er achtet sich seines seidenen La-gers nicht mehr wcrth, er schläft auf einem härenenTraucrtuche, und geht eine Zcitlang schleichend undseufzend einher, ein Jammerbild ohne Gleichen. TieFreude ist in dem sonst so fröhlichen Pallaste vcr,stummt; kein Getön der Pfeifen und Geigen durch-rauscht mehr die glänzenden Säle, das Schloßgleicht einem Stcrb- und Traucrhause, und dieSchwermuth des Königs scheint wie eine schwarzeWolke über seine ganze Umgebung sich verbreitetzu haben.
Dieses Trauern des Königs von Samaria warnichts Erheucheltes. Der äußere, trübselige Aufzug,in dem er cinherging, war der getreue Abdruck sei-ner Innern Stimmung und Gemüthsvcrfassung. —Nichtsdestoweniger fehlte seiner Buße noch viel, umeine Buße zum Leben und zur Seligkeit zuseyn. Es war kein Trauern, wie das TrauernMagdalcncns, des Schächers oder Zöllners. AhabsBuße ermangelte der Liebe; und die Liebe ist esja, welche all unscrm Thun und Werk erst dieWeihe und die göttliche Währung gicbt.
Laßt uns die Veranlassung, welche nns dasErempel des büßenden Ahabs darbcut, benutzen, um