Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
262
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die Vögel unter dem Himmel fressen!" Gott scyuns gnädig! Welch ein Rächer, der die Missethatder Väter hcimsucht an den Kindern bis in's dritteund vierte Glied! Auch an dieser Drohung hatnicht dies oder das gefehlt; 2. Kön. 9. da könntihr's lesen. Der tapfere Kriegshcld Jchn war derMann, dem Gott die Erecution seines Urtheilsübertrug, nachdem er ihn vorher zum Könige überIsrael hatte salben lassen. Zehn säumte denn auchnicht, sich das Reich zu unterwerfen, und sein ersterKricgsmarsch ging gerades Weges gen Icsrcel, wosich Ioram, Ahabs Sohn, der damals König war,eben aufhiclt. Da nun Ioram von der anrückendenHceresmacht hörte, ließ er anspanncn und fuhr demJchn entgegen, um ihn zu friedlichen Gesinnungenzu stimmen. Auf dem Acker Naboth's des Jcsrccli-tcn traf er ihn. "Jsi's Friede?" fragte Ioram."Was, Friede? erwicderte Jchn; deiner MutterHurerei und Zauberei wird immer größer." Alsaber Ioram das hörte, wollte er fliehen. Da faßteJehu den Vogen, spannte ihn, zielte und schoß Jo-ram in den Rücken, daß der Pfeil durch sein Herzausfuhr, und er fiel in seinen Wagen. Da sprachJehu zu seinem Ritter Bidckar: "Nimm und wirfihn auf den Acker Naboth's, des Jcsrcclitcn, nachdem Worte des Herrn." Und cs geschah also. Dafloß Ahabs Blut, nach dem Buchstaben der göttli-chen Drobung, aus den Adern seines Sobncs ausdenselben Boden, den das Blut des unschuldigen