digte Ahab aus purer Raubsucht den Syrern denKrieg an, wider den ausdrücklichen Befehl desHerrn und trotz der Warnung des Propheten Mi-cha, der ihm bedeutsam zurief: »Kommst du mitFrieden wieder, so soll der Herr nicht durch michgeredet haben. Höret zu, alles Volk!» — Und erkam nicht wieder. Gleich in der ersten Schlacht schlugihn die Hand des erzürnten Gottes. Ein Mann,heißt es, spannte seinen Bogen von ohugefähr, — dieHand des Herrn also drückte los, — und der Pfeilfuhr ihm zwischen den Fugen des Panzers in dasgottlose Herz. Da sprach er zu seinem Wagenlcn-kcr: »Wende deine Hand und führe mich aus demHeer, denn ich bin wund.» Und cs geschah also. —Und des Abends starb der König, und das Blutfloß von den Wunden mitten in den Wagen, undman fuhr seine Leiche nach^Samaria und begrub siedaselbst. Und da sic den Wagen wuschen bei deinTeiche Samaria, leckten die Hunde sein Blut; cswuschen ihn aber die Huren. — So richtet Gott!— Erbarm' dich unser, o Jesu! —
Der andere Fluch des Herrn traf Ahabs Haus.»Siehe, sprach Elias, so spricht der Herr: Ich willUnglück über dich bringen und deine Nachkommenauvrotten. Ich will dein Haus machen, wie dasHaus Jerobeams, des Sohnes Nebaths, und wiedas Haus Bacsa, des Sohnes Ahia. Wer vonAhab stirbt in der Stadt, de» sollen die Hundefressen, und wer auf dem Felde stirbt, den sollen