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2 (1831)
Entstehung
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liegt die magnetische Wundcrkraft, die den Sohndes Staubes sich selbst entreißt und über die Erdeihn emporhebt. Hier ergreift ihn die Gewalt derLiebe, und macht ihn für ewig zn einem Knecht desHerrn. Aber diese Knechtschaft, da man nichtsAnders mehr kann, als wieder lieben Den, deruns so unanssprcchlich zuerst geliebt hat, ist zugleichdie einzige, die wahre Freiheit. Ta wird manfrei von sich selbst, frei von der Eigensucht, von derWelt und ihrer Eitelkeit frei, und frei aus den Fes-seln der Sünde und des Fleisches. Man lebt Gottaus feurigem Bedürfnis!, man sucht Seine Ehre,che man sich vornimmt, sie suchen zu wollen, manläuft den Weg Seiner Gebote, weil man unwider-stehlich diesen Weg getrieben wird, und man voll-bringt das Gute eben so leicht und unwillkührlich,wie die Pflanze ihre Blüthe treibt, und der Quellsein Wasser sprudelt. So geben sich Freiheit undNothwcndigkcit dann den gcheimnißvollcn Bundcs-kuß. Man wird ein Gebundener der Liebe, und indieser Gebundenheit himmlisch frei, frei, wieGott selber frei ist. Das sind die hciloollen Wir,kungcil, welche das Evangelium im Gefolge hat.Solche Wunder wirkt kein Gesetz. Nur da, wodie göttliche Liebe das Regiment führt, fließen dieQuellen des Lebens und aller Heiligung. Im Licht-glanz Bethlchcm's und Golgatha's baue dir deinHüttlcin, so trinkst du mit jedem Athcmzuge Kräfteder zukünftigen Welt, und wie von tausend Händen