Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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während dieser tumultuarischcn Zeit sich aufgchaltcn,wird uns nicht gemeldet. Erst nachdem die Unru-hen vorüber sind, sehen wir ihn auf dem Schau-plätze der Geschichte wieder erscheinen, und zwar alsHerold und Abgesandter des Richters im Himmel.Gen Samarien soll er und den König Ahab strafenum seine Sünde. Diese Sendung Eliä ist der Ge-genstand unserer heutigen Betrachtung. Wir richtenunsere Blicke auf ihre Veranlassung, ihrenZweck und ihren nächsten Erfolg.

1 .

Das Wort des Herrn kommt zu Elia, undspricht: »Mache dich auf, und gehe hinab, Ahabentgegen, dem Könige Israel, der zu Samaria re-giert. Im Weinberge Naboth's triffst du ihn; dortist er hingegangcn, daß er ihn entnehme.» So derHerr, und eben diese Einnahme des Weinbergs, dasVerbrechen, das Ahab an Naboth begangen hatte,veranlaßt die diesmalige Sendung unseres Prophe-ten in die Residenzstadt. Die empörende Ungerech-tigkeit, welche sich der Hof gegen Men frommenIsraeliten hatte zu Schulden kommen lassen, isteuch bekannt, und ich brauche euch nur kürzlich dar-an zu erinnern. Den König Ahab kennen wir. Wirsind schon zu oft mit ihm zusammcngctroffcn, undwissen, in welche Klasse von Menschen wir ihn zustellen haben. Sein Charakter war nicht sowohlböse als schlecht. Das Wort »böse» setzt noch eine