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2 (1831)
Entstehung
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das Land Israel durchwehen sollte; Elisa der ersteBote, der berufen war, in die Furchen, die seinVorgänger mit dem Schwerte aufgcrissen, den Saa-mcn des Friedens auszustreucn, und mit dem StabeSanft die zerschlagenen Herzen wiederum zu heilen.Schon sein Name bezeichnetc diesen cigcnthümlichcirEharaktcr seines Bcrnfcs. Elisa heißt verdolmetscht:Gott ist Heil; und seine ganze Geschichte könnte >man mit diesem Wahlspruchc übcrschreibcn. SeineWirksamkeit erscheint in Vergleich mit derjenigenseines Vorgängers schon als eine evangelische. Erfährct sanft einher, und sein Gang ist stille und ge-räuschlos. Seine Fußstapfcn triefen allerwege nurvon Segen und Wohlthat; und nicht die schrecklicheMajestät des göttlichen Feuereifers, sondern dasmilde, holdselige Licht der herablassenden Liebe Je-hovahs leuchtet fast aus allen seinen Thatcn unsentgegen. Er streckt seine Rechte nicht aus, umden Himmel zu verschließen, sondern nur, um seineSegeusqucllen alsszuthun. Nicht zu Baunsprüchcnund Flüchen öffnet er seinen Mund, sondern fastnichts als Trost und freundliche Verheißung fließtvon seinen Lippen. Er kann nur weinen um dieSünden seines Volks, aber keine Fenerflammcn aufdasselbe herabbcschwören. Helfen und Heilen ist seinAmt. Gcncsungskräfte gehen von ihm aus. SeinErscheinen verkündet Rettung und Gnade, und inseinem Fähnlein glänzt die Inschrift:Der Herrist gütig!«