Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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treffen wir zwölf Ackerleute ln'ntcr ihren Pflügen;lauter rüstige, arbeitsame Männer; cilf Knechte, derzwölfte aber ist der Sohn des reichen Ackcrhcrrcnselbst. Er heißt Elisa und sein Vater Saphat. Terachtct's nicht unter seiner Würde, selbst mit Handauzulegen, und treibt im Schweiße seines Angesich-tes eben sowohl sein Joch Rinder vor sich her, alsseine Diener. Eine Freude war's, jetzt draußen ansden Acckern zu seyn und hinter dem Pflug zu gehen.Von allen Seiten duftete einem der Segen Gottesentgegen, und das Erdreich, das vicrtehalb Jahrelang in eine dürre Wüste verwandelt gewesen, schienjetzt nach den erfolgten herrlichen Regengüssen kaumdie Zeit der Aussaat erwarten zu können, um dieneu geschöpften Kräfte in Halm und Achre zu ent-falten. Wie oft mögen die Ackerleute, wenn sic sovor sich her die fetten, dampfenden Schollen sichauswcrfen sahen, mit einander von den großen Wun-dern geredet haben, womit Jcbovah seit Kurzem ihrVaterland hcimgesucht hatte! Wie oft mogtc unterihnen der Name Elias genannt und in lebhafterUnterredung von dem Feuerzeichen auf Carmcl ge-sprochen werden. Tenn wahrscheinlich waren sic AlleAugenzeugen jener großartigen Begebenheit gewesen;und daß sic sämmtlich mit zu den Siebentausend ge-hörten, die vor den sidonischcn Götzen ihre Knieenicht beugten, ist wol kaum einem Zweifel unter-worfen. Es könnte seyn, daß sie eben wieder beiibrer Arbeit in einem Gespräche über jene wunder-