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treffend ist die Art, wie wir ihn ein jegliches der-selben behandeln sehen.
Zuerst ist cS das cholerische oder das schnellund heftig anflodcrnde, rasch zum Zorn entbrannte,und mit starker, wenn gleich nicht anhaltender That-kraft verpaarte Temperament, welches dem Herrncntgegentritt. Es geschah nämlich, daß ein Fleckender Samariter, in welchem er auf seiner Reise genJerusalem zu Herbergen gedachte, ihm diese Herbergegeradezu versagte. Das hören seine Jünger, Johan-nes und Jacobns, und sofort steht Alles, was inihnen ist, in Feuer und Flammen, und auf dasTiefste entrüstet, treten die "Donners-Söhne" mitblitzenden Augen vor ihren Meister hin, und spre-chen im Tone der ungestümsten Leidenschaft: »Herr,willst du, so wollen wir sagen, daß Feuer vom Him-mel falle, und verzehre sie, wie Elias that!" — Tahaben wir die Choleriker. — Wie verhält sich nunder Herr? Es galt hier, die wilde Glnth zu däm-pfen, besänftigend auf diese Brauseköpfe cinzuwirken,und die Saiten der tobenden Gemüthcr zu milderenTönen zu stimmen. Darauf ist denn auch der Herrsofort bedacht. Aber wie? Auf die bewunderungs-würdigste Weise. — Weit entfernt, mit Verweisoder Scheltwort sie anzugchen, und dadurch nurneues Ocl in die Flamme zu gießen, thut er weiternichts, als daß er Sein Herz dem ihrigen alseinen Spiegel cntgegcnhält, und ihnen einen beschä-menden Blick in Seine Sündcrlicbe und in die mit-
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