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2 (1831)
Entstehung
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täglich bedenklicher und lauter. Wundersame Wol-ken sehen sie steigen in der Ferne, und ein Mor-genrot!), das nichts Gutes verheißt, blutig ansdem bewegten Meere dieser verhängnißvollen Zeithcraufdämmern. Die Weissagung eilt zum Ende.Das »Kind des Verderbens" mag schon empfan-gen scyn. Ehe wir cs uns versehen, schlägt dieStunde seiner Geburt; der "Mensch der Sünde,"welches Zukunft geschieht nach der Wirkung desSatans, mit allerlei lügcnhaftigcn Zeichen, Kräf-ten und Wundern, sicht auf dem Plane, und dieTage sind da, in deren wildem Gewirrc, wenn csmöglich wäre, auch die Auserwählten könnten ver-führet werden. Wenn uns dann unter geschwunge-nen Schwertern das Malzeichen des Thiers wirddargcbotcn werden, daß wir's an unsere Stirnenehmen, und nichts, als eine öffentliche Lossagungvon Ehristo und seinem Eoaugclio, von Folter oderblutigem Tode wird erretten können, dann wird sichGold und Schlacke in der Kirche sondern, und cswird offenbar werden, wo das Wesen der Gott-seligkeit war, und wo nur der Schein und dieTünche. Ach, wie mancher Stern, von dem wir'sheute noch nicht ahnen, wird dann vom Kirchenhim-mel fallen, weil er, wie schön sein Glanz auch war,doch nur mit seinem eigenen Lichte strahlte, nichtmit Gottes, und welche Wolken von Spreu werdenwir da selbst von solchen Stätten in die Höhe wir-beln sehen, wo wir jetzt noch nichts als reiche Wei-