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2 (1831)
Entstehung
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speien. Em gut Thcil unserer Leute hinkt zwischenBeidcui; sic preisen Christum und die Welt ineinem Athcm; sie bücken sich vor Gott und vorden goldncn Kälbern in einer Ccremonie. Es ge-lüstet sic nach Beide,n: fröhlich zu sepn mit denKindern dieser Welt und selig mit den KindernGottes, und Christum wollen sie wohl, ja, aberihren Baal darum nicht fahren lassen. Seht, meineFreunde, das ist die große Menge unserer Stadt;in die eine oder andere jener Klassen gehören siefast Alle; Arme und Reiche, Vornehme und Ge-ringe. Was soll das werden? Gott erbarm' sichunsrer. Geht cs so fort, was kann man uns andersweissagen, als Böses. GottcS Geduld hat Ziel undEnde, und ihr ermüdet sic. Ach, wer weiß, obcs nicht bald im Himmel zu irgend einem Engelheißen wird: »So zeuch nun hin, und bestelle mirDiesen oder Jenen zum Hasacl, und setze mir diesenVerführer oder jenes Kind der Lüge znm Hir-ten über die und die Gemeine!" Wer weiß, obnicht die Prediger, die jetzt auf cuern Kanzelnstehen, die letzten sind, welche diesem undankbarenThale das Evangelium des Friedens anbicten, undob sie nicht jetzt schon auf den Banken der Satans-schulcn sitzen, die Verderber, die nur auf unfernHeimgang warten, um daun sofort mit der Ab-gruudsfackcl der falschen Prophetin unsere Stellencinzuuehmen. Ach, vielleicht nur wenige Jahre noch,und die Weissagung ist unter euch zu Ende, das