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in seinem Kästlcin weinte. So ist mich der Eineund der Andere unter uns auf's Wasser gesetzt,und schwimmt zwischen dem Schilf herum und denpfeifenden Winden; — hier heult ein Krokodil, dazischt eine Natter, dort wirbeln Strudel, und erzittert ängstlich und sein Auge sicht durch Thräncn.O weine nicht, du Lieber! daß du cs doch wüßtest!Mutterliebe setzte dich ans, zu deinem Heile mir;Mutterliebe ist das Schifstcin, das dich umschlossenhält; Mutterliebe die Hüterin, die am Gestade wacht;aber cs ist verborgen vor deinen Augen. Was hastdu zu zittern und zu zagen? Solltest du uutcrgchcn,untergeben müßte dann ja zugleich das Kästlcin, dasdich birgt, die ewige Liebe Gottes; denn darin bistdu ausgenommen je und je, und das Pförtlein isthinter dir geschlossen mit unvergänglichen Riegeln.Auf was für Fluthcn du schwimmst, zwischen wasfür Klippen du kreuzest, allerwege schwimmst dudoch in deiner Arche, in der Liebe Gottes durchChristum Jcsum.
Und ewig schwimmst du auf deinen Draugsals-wassern auch nicht. Sey nur getrost. Ich meine,cs gehe dir, wie jenem Kleinen in Aegypten, daßdu auch nur Nacht und Tod vor Augen sichest, —und doch steht die Tochter des himmlischen Königs,die Liebe, schon am Ufer, und neigt sich eben, umdich heraufznholen aus dem Schilf und dem Ge-woge. Ja, vielleicht heißt es vor Abend schon: dadas Kindlein weinte, jammerte cs sic, und sic sprach: