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Israels meistere. — So tragen die biblischen Histo-rien allerwege in unzähligen Beziehungen den Stem-pel der Wahrheit in sich selber, und wer nur mitredlichem Sinn und einfältigem Auge hinzntritt,der wird der menschlichen Apologien entbehren kön-nen. —
Der andere Punkt, an den ich euch beiläufignoch erinnern mögte, betrifft die öfter aufgeworfeneFrage: warum Elias doch ein Prophet heiße, dain seiner ganzen Geschichte keine Spur vom Eväu-ge lio uns begegne? — Nun, meine Lieben, ichdenke, nach dem Austritte, dessen ihr heute Zeugenwäret, nrtheilt ihr jetzt anders; oder war cs nichtmehr als eine bloße Spur vom Evangelium, waswir am Horeb heute gesehen haben? — Sein Amtwar freilich nicht das eines Evangelisten, — daSsollte cs auch nicht seyn, sondern cs war das AmtMosis. — Nichtsdestoweniger aber strahlte die Sonnedes Evangeliums in seinem Herzen, und wie lieb,lieh und beseligend sahen wir diese Sonne nicht heutewieder in jenem linden sanften Sausen über seinemLeben anfgchcn. Ja, ich bin gewiß, und fühle csdem Manne ab, hätte er sich ergießen dürfen nachdem Drange seines Herzens, Elias würde einer derholdseligsten Friedensboten des alten Bundes gewesenseyn, und sein Mund von Milch und Honig geflos-sen haben. Aber das Volk, unter dem er sein We-sen hatte, war für die Botschaft des Heils nochnicht reif, und so gebot ihm sein Beruf, das süßeste