Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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dem Herrn her, allein der Herr war nichtim Sturme.»

Und wie der Sturm sich legt, siehe da, einneues Schrecken! Es beginnt zu donnern in denEingeweide» der Erde, und ihre Grundvesten wer-den erschüttert. Stoß folgt auf Stoß. Das Landumher erbebt. Elias fühlt, wie der Boden unterseinen Füßen sich hebt und wankt, und nach weni-gen Augenblicken hört er ein Krachen nach allenRichtungen hin und ein Reißen und Splittern undStürzen, als ob die Achsen der Welt zusammen-brächcn. Die Berge, die der Sturm zerriß, unddie Felsen, welche die Windsbraut spaltete, wirftdas Erdbeben nun vollends über einander. Anhöhenverschwinden in einem Nu, Thalcr thürmen sich cm,por zu hohen Bergen. Die festesten Granitpfcilcrdes Gcbürgcs werden in ihren Wurzeln bewegt undschwanken, der alte Sinai schüttelt den Felsengipfel,und cS öffnen sich Abgründe da und dort, undgräßliche Tiefen schließen sich auf, als wollte dieWelt sich in sich selbst verschlingen. Zitternd blicktder Prophet, vom wilden Getrümmer der Naturumgeben, in die schauerliche Verwüstung hinaus,und ist entsetzt über die Majestät dessen, der dieErde anrührt, und siche, da erbebt sie. Aber voneiner gnadenreichen Mitthcilung Jehovah's in seinemInnern, von einer traulichen Annäherung und frie-densrcichcn Zukehr spürt er nichts. Das Erdbebenwar ein Herold nur des Kommenden. »Vor