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Mißbilligung seiner Flucht, und den bittern Vor»wurf, daß er eigenwillig seinen Posten verlassenhabe, und da hätte er nun eher Alles in der Weltsich träumen lassen, als daß so etwas auf Horebseiner warte. Wenn ihn je etwas befremdete, er-schreckte, stutzend machte, jo war cs dies: »Wasmachst du hier, Elia?/- — Aber wie bitter cs fürden Augenblick in seinem Munde auch sepn mogte:hinterher hat eS ihm unstreitig heilsame Früchte ge-tragen. Diese Frage enttäuschte den Propheten. Sieführte ihn in sein eigen Herz und Leben. Sie machteihn aufmerksam auf seine Mißgriffe und Schwach-heiten. Sie rückte das Eigenwäblerischc in seinerFlucht ihm vor die Augen. Sie erinnerte ihn über-haupt au seine Kleingläubigkeit und sein Verzagen.Sie beschämte ihn und stimmte ihn zur tiefsten Beu-gung. Und wenn er eben noch in seiner Höhle inGefahr gestanden, einem verdrießlichen und unwilli-gen Murren gegen Gott in seinem Herzen Raumzu geben, was gilt's, diese Gefahr war nach derGottcsfrage bald verschwunden. „Ich murrenmußte Elias denken; --ich mit dem Herrn hadern?— Wer bin ich? — Muß ich nicht froh sepir, daßmich Gott in meinen Weg nicht gar dahingcgcben,und gebührt ihm nicht der innigste Dank dafür,daß er mich kleingläubigen, eigenwilligen Knecht sobald schon wieder Seines Besuchs und Zuspruchsgewürdiget hat!-- —
Wenn es uns schlecht geht in der Welt, meine