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lauter wird und lauter, und deö Nachts dich um-murmelt auf dem Bett, und des Tags dich nm-murmclt in der Welt, daun erfährst du's noch ge-wisser, das Wörtlein habe Sprache und Othcm.Wenn es nun endlich durch deine Seele schreit:"Tu bist der Sünder, du wirst getilgct aus demBuche!« und unter diesem Tonncr Friede undFreude, Sicherheit und Ruhe, und wie die Inwoh-ner deines Herzens heißen, gleich aufgeschcuchtcnRehen die Flucht ergreifen, und Wolken, Sturmund Ungcwitter bei dir cinziehen, — dann hat dasWort seinen Mund zu dir anfgcthan mit Macht,und aus dem Othem geredet.
Seht, so können die Fluchworte, die Verheis-sungswortc, die Trohworte, die Gcschichtsworte,— was nur für Worte in der Bibel stehen, —sie können stumm scyn, aber sie können auch re-den, ja manchmal rufen, schreien, posaunen, daßeinem d'rüber das Hören und das Sehen vergehenmögte. — Freilich haben auch die Gläubigen mit-unter Zeiten, wo die Worte Gottes in der Schriftstumm sind für sic, und schweigen. Das sind dieelenden Tage, da die Klage laut wird: "wir habennichts am Wort; unsere Bäche sind versiegt, unsereBrunnqncllen zngcfrorcn!" Aber zu seiner Zeit,wenn's mit dem Darben auf's Acußcrste kam, bläßtder liebe Gott auch wieder einen Othem hinein; darauscht es uns denn von allen Blattsciten der Bibelwieder an, wie das volle Getön einer himmlischen