Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
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auf eine Herberge in Gezeiten Gottes gerechnethatte, und statt dessen nun unter de» trostlosestenUmstanden von der Welt, in ein schauerliches, ver-lassenes Geklüfte sich begraben mußte. Daß indieser traurigen Nacht dem lieben Manne kein Schlafin die Angen gekommen, läßt sich wohl denken. Wel-che Angstgcdankcn mögen da ccntncrschwcr wie Fcls-blocke durch seine Seele sich gewälzt, welche Bilderdes Schreckens sich gleich Gespenstern um ihn hergestellt, und wie wird auch der Satan in dieser fin-stern Fclsenspalte wieder Alles anfgcboten haben, denwankenden Glauben in des Propheten Seele vollendsüber den Hansen zu werfen, und mit den feurigenPfeilen klcinmnthigcr oder gar lästerlicher Gedankensein Herz zu durchbohren. Kamen doch dem altenLügcnvater jene trübseligen Umstände gar zu treff-lich zu Statten, um Elia damit den Beweis zuführen, wie die Sage von einer ewigen Liebedoch nur ein Mährlein, wie die gerühmten Got-tcsvcrhcißnngcn am Ende doch nur Sand scyen undNichts, und wie "der Hüter Israels" dochwohl auch schlafen, und die Seinen "von Her-zen plagen" könne. "Wo ist nun dein Gott,Elia?" wird er ihm zugeraunt, "wo ist denn nundie gerühmte Seligkeit Seines Dienstes?" wird erihn hohnlachend gefragt haben. Und ach, wer weiß,ob der Prophet noch schlagfertig und gerüstet genugauf dem Plane stand, um in Allem die satanischenLng- und Trugschlüsse mit fröhlicher Beherztheit zu-