Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
77
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er, wie mit neuer Rüstung angethan, so auch mitneuen Zusicherungen und Verheißungen in Beziehungauf sein Neformationswerk werde überschüttet wer-den. Von solchen Bildern und Gesichten um-schwebt, und von dergleichen Aussichten der selig-sten Art getragen, schreitet er ahndungsvoll, undmit leuchtenden Augen dem heiligen Gebürge ent-gegen, und wenn er im Geiste um sich her schonalle Büsche hätte brennen, und alle Felsen fließe«sehen, cs wäre nicht zu verwundern.

Elias langt am Berge Gottes an. Durchschanertvon Empfindungen der tiefsten Ehrerbietung, arbei-tet er sich zwischen deu Fclsenzackcn zur Höhe hin-auf. Es ist gegen Abend. Seine Füße stehen ausHoreb. Welche Brandung von Gefühlen in seinemInnern. Seine Seele betet. Nun die gespann-teste Erwartung der Tinge, die da kommen werden.Er spitzt die Ohren, er läßt die Augen in dieRunde gehen. Bald glaubt er hier, bald dortdas Naben seines Herren zu vernehmen. Ein Freu-dcnschauer überfällt ihn. Die Knie neigen sich zumStaube; allein, cS war ein Luftzug nur, derdurch die Blätter ging. Er erhebt sich wieder. Erspäht auf's Neue; doch ach vergebens. Es giebtsich nichts zu hören noch zu schauen. Schon willdie Besorgnis' ihn übermanucn, daß er die goldenenSchlösser, welche die Hoffnung ihm baute, zum zwei-ten Male werde stürzen sehen müssen; aber das fühlter auf das Tiefste, daß er, geschähe es wirklich, de«