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hätten; und statt dcr Psalmen Mosis und der Pau-kenschlägc Mirjams sind es fast nur Klagcwciscnund Seufzer über Verlegenheiten, getäuschte Aus-sichten und mißlungene Unternehmungen, von denendie Hütten unserer Gerechten wiedcrhallen. — O daßwir schwach würden und täglich schwächer in unsselbst, damit die Kraft Gottes Raum gewänne, sichreichlicher unter uns zu erweisen.
Das Brod und Wasser, womit Gott Seelennährt in dcr Wüste, ist sein Wort. Aber auch diesesBrod muß Er selbst erst uns zubcrcitcn und schmack-haft machen durch den Geist, geröstet muß cs scyn;und jenes Wasser wie in ein Krüglein gefaßt, undso uns vorgcsetzt, daß wir sagen können: '/Siche,mir gehörtes, für mich ist's Angegossen," — dannerst gcht's an's Essen und an's Trinken, lind welch'ein Mahl, wenn einem nach langer Darbezcit dasTischlern wieder gedeckt wird, und man nun allenVerheißungen wieder glauben und aller Gottes-gnaden sich mit erneuerter Zuversicht gctrösten kann.Da ist es lauter Gewinn, daß es so lange keine Her-berge gab auf dem Wege, und man dankt Gott fürdie Hunger- und Kummcrzcit, die man durchgemacht:denn so, meint man, habe man noch niemals Wein-lese gehalten in dcr Schrift, wie jetzt, und nun erstwisse man's, was für ein Mahl von Fett und Markdcr liebe Gott einem da bereitet habe. Mit er-neutem und verjüngtem Danke wird man nun desköstlichen Bibclbronncns wieder froh, der aus tau-