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Eine Bedienung, mehr als fürstlich, und an er-quickender Labung auch kein Mangel. — Der müt-terliche Gott! — »Seinen Freunden gicbt Er'sschlafend!"— Aber wer glaubt das, und mag Gottdie Ehre geben, daß Er im Stande sey, uns,auch ohne uns, zu helfen? — Wie bedenklich willes uns nicht Vorkommen, wenn der Apostel uns zu-ruft: »Sorget nichts, sondern alle eure Sorge wer-fet auf Ihn, denn Er sorget für euch!» Stehenwir doch vor einem solchen Spruch wie vor einemAbgrund, und wird uns doch dabei, als sollten wireinen Sprung thun mitten in ein unergründlichMeer hinein, und als würden wir unvermeidlichertrinken müssen, wollten wir uns in die bodenlosenTiefen eines solchen Gottvertraueus hinunter wagen.Nein, wir wagen es nicht, wenn uns nicht irgend einePlanke eigener Kraft noch tragt, oder eine mensch-liche Aussicht uns zum Schwimmrohr dient. — Aberdas ist eben ein Jammer und eitel Schade, daßwir so übel uns selbst können los und fahren lassen,um uns ganz aus den Herrn zu werfen; undeben darum geschieht cs denn auch, daß wir so we-nig im eigenen Leben von dem Gott erfahren, derWunder und Zeichen thut. Geschichten, wie dievom Cad und dem Oelkrug, von der Speisung amErich und der Bewirthuug in der Wüste, starrenwir an wie unerhörte Tinge einer längst verschwun-denen, riesenhaften Vorzeit, während wir ohne Un-terlaß Aehnliches erleben könnten, so wir Glauben