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2 (1831)
Entstehung
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Väter!" Ach, wer hätte cs denken sollen, daßauch dieser Held jemals so welch, so mürbe werdenkönnte! Ter Mann, der unüberwindlich schienim Harnisch seines Glaubens, und aller StürmeMeister! Aber tröstlich scy es uns, daß auch einElias einmal so unter dem Wachholdcrstrauch geses-sen und in seinem Zagen gemeint hat, die Last desLebens nun nicht mehr tragen zu können. "Esist genug, Herr!" Was soll ich länger in diesemLande der Mühseligkeiten? Mein Dascyn ist unnütz.Konnte in Israel unter solchen Wundern und Zei-chen meine Arbeit ihres Ziels verfehlen, wo wirdsic nun noch Frucht schaffen? Es ist genug!Warum soll ich länger Zeuge seyn, wie Dein Reichvon der Erde schwindet? So nimm nun, Herr,meine arme, geplagte Seele von mir; bin ich dochnicht besser, denn meine Väter. Freilich hoffteich zu schauen, was viele Könige und Propheten zusehen begehrten, und haben cs nicht gesehen. Aberwer bin ich doch, daß ich so große Dinge mir be-gehren durste, nnwerthcr Knecht ich! Wer binich, daß ich in vermeßner Hoffnung einen Vorzugmir verheißen konnte, nach welchem Heilige sich ver-geblich sehnen mußten, denen ich nicht würdig bin,die Schuhe iiachzntragen! Es ist genug, genug!

Herr, mach' ein Ende!-

So Elias mit unaussprechlich bewegter Seele.Es war c n wunderbares Gemisch verschiedener Em-pfindungen, ans welchen jenes Gebet cmpvrsiieg.