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barlich. — Er wirst sich srlbcr Hindernisse und Wi-derstände in den Weg, damit hinterher, nachdem Ersie überwunden, Seine Weisheit und Kraft nurum so Heller in die Augen springe, und der Crcaturdas Bckcnntniß abgenöthigt werde: "Das scp vomHerrn geschehen!" — Ist denn der Herr ein Gott,der, was wir zu seiner Ehre in's Werk gestellt,nichtsdestoweniger kann mißglücken lassen? O nichtdoch, aber gerne pflegt Er's ss zum Ziele zu füh-ren, daß wir dabei ganz in den Hintergrund zu-rückgcworfen werden, und daß cs weder "uns nochAndern einkommen kann, den Preis von der Sacheauf unser Haupt zu legen.-Seht, meine sie-
ben, das sind so Gottes Wege. Beruhigt euch dennnur über den Knoten, den ihr hier im Leben uiisersPropheten sich schürzen seht. Gott wird ihn schonzu seiner Zeit zu lösen wissen. Eliä Laufbahn istnoch nicht zu Ende. Spart euer Urthcil bis zuinSchluß, und gedenkt an das schöne Wort eineserleuchteten Altvaters: »Die Schönheit der Dinge,sagt er, besteht in dem Augenblick ihrer 9k ei sc, denGott abwartct. Wer die Vlüthe der Kirschen fürdie Früchte kosten wollte, würde ein schlechtes Ur-tbcil darüber fällen; wer den Schatten der Bäumenach der Witterung des Winters und nach ihrerGestalt in dieser Jahreszeit beurthcilen wollte, würdesehr blind urtheilcn." Und diese Schlüsse machenwir gleichwohl häufig über Gottes Negierung undüber die Absichten derselben.