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Verwünschungen euch rntgcgenhallcn werden, und dadieselben Hände, die euch heute noch mit Lorbeer»kränzen, sich werden wider euch gen Himmel recken,um den Blitzstrahl eines ewigen Fluches auf euchhcrabzuringcn. — Irret euch nicht. Die Weltge-schichte ist nicht das Weltgericht. — Ten letztenSpruch hat Der, dessen Augen sind wie Fcuerflam,men, und der mit einer andern Waage wiegt, alsdie bethörte Welt, die nur dem Gleiße huldigt.Eure Herrlichkeit hat ihre Zeit, wie's Laub undGras. — Heu ist alles Fleisch; alle Güte des Men-schen wie des Grases Blume. Das Heu ist verdor-ret — die Blume ist abgefallcn! —
Tie Lunte ist in die Mine geworfen, die Erplo-sion furchtbar- — Isabel schäumt. Ihr Angesichtist verstellt und entsetzlich, wie eines Dämons anSder Hölle. — Das Feuer Carmcls, ha! wie das ihrauf der Seele brennt. Das Geschrei deS Volkes:»Der Herr ist Gott!" o dies Geschrei! Mit glü-hendem Metall hätte sie den Schreiern die Hälsestopfen mögen. Das Blut der Baalspfaffcn hat sichfür sic in einen Taumclwcin verwandelt. Sie istrasend vor Rachedurst. Und nun die Regengüsse,
die vom Himmel rauschen!-Ei, wäre doch
lieber das ganze Volk im Hungertode verdorben,als daß dem Propheten und seinem Gott auch die-ser Triumph noch bereitet wäre! — Die Ausge,burt des Abgrunds! — Doch was denkt ihr? —Daß Isabel vermodert sey in der Erde Samaria's?