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2 (1831)
Entstehung
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allmächtiger König, wer könnte deinem Winke wi-derstehen!" Er gebietet: "Ich sage dir Jüngling,stehe auf!" und der Todte steigt empor aus derVerwesung. So umlcuchtct Ihn allerwege eine Ma-jestät, die uns nichts Geringeres, als die Fülle derGottheit selber in Ihm enthüllet. Wir fühlen cs,daß Du solche Thatcn wirkest, ist Deine Natur; Dustehest damit in Deinem Elemente. Ja, Er mußsich jeden Augenblick so zu sagen mühsam znsam-mennehmcn und sich Gewalt anthnn, um mit derFülle von Gotteskräften, die in Ihm ruhet, nichthervorznbrcchen; und begegnet Er uns einmal an-ders, als in solcher übermenschlichen Herrlichkeit,und steht Er einmal schwach und zitternd da. sofühlen wir sofort: "Das ist nicht seine Natur, son-dern eine fremde, die Er in die seinigc ausgenom-men hat; während sich im Leben der Apostel undPropheten gerade umgekehrt der Glanz ihrer über-menschlichen Thaten als etwas ihnen Fremdes undzu ihrer Natur nicht Gehöriges zu erkennen giebt;in 'ihren Schwachheiten dagegen und in ihren Ge-brechen ihr eigenes Wesen sich unS enthüllet.

So wie nun das Eigcnthümlichc seiner Hand-lungsweise Ihn von allen andern Wesen unendlichunterscheidet, so Alles, was wir an Ihm wahrnch-mein sein ganzes Leiben und Lebe». Wer hat jegeredet, wie Er? Göttliche Machtsprüchc warenfeine Worte. Wer durfte beteu, wie Er zu betenpflegte: "Vater, ich wilL" und wie es weiter lau-