mvgens, sondern als die gebrechlichen Organe eines»»sichtbaren Wunderthäters hinter ihnen.
Wie so ganz anders ist dagegen der Ein-druck, der sich unter den Thaten Jesu nnserin Her-zen anfdrängt. So oft Der in den Tumult derElemente hinaustritt, sie zu bedräuen, oder denGräbern sich nahet, um den Staub und Moder zubeleben, fühlt man's auch sofort auf das Bestimm-teste: "Dieser ist über Alle!" Der verrichtet dieseAllmachtswerke als eine gewohnte Sache; Dem istdiese göttliche Schöpferkraft als zu seiner Natur ge-hörig, cigenthümlich. Hier ist nichts zu sehen vonlangen Vorbereitungen, noch von ängstlich-feierlichenAnstalten; nichts hier von jenem inneren Kampfe,womit ein Moses am rothen Meere stand, nichtsvon jenem krampfhaften Ungestüm, unter welchemein Elias den Tobten zu Zarpath erweckte. Mitköniglicher Ruhe, als Einer, der Gewalt hat, undder gewohnt ist, solche Thaten zu thuu, schreitetEr zum Werke. Er trägt keinen Stab in Händen,noch sonst ein Zeichen der Abhängigkeit; ,'n stillerWürde streckt Er seine Rechte aus, und der Blindesieht, der Gichtbrüchige stehet auf und wandelt. Erhat nicht nöthig, wie die Propheten und Apostel zusprechen: "Im Namen dieses oder Jenes!" und andie Macht eines Andern zu apcllircn; Er spricht:»Ich will's, sey rein!" und der Aussätzige ist gene-sen. Er winkt, und Sturm und Wellen legen sich,als wollten sie sagen: "Bist du es, der uns bcdräut,
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