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Daseyn, und ohne den Lauf dieser himmlischen Körperwürde die Zeit ohne Maaß seyn. Alle diese verstrcuctcnGestirne, einer dem andern dienstbar, haben das Bilddes Chaos verscheucht, alles ist Ordnung und Einklang,denn alles ist den Gesetzen der Zahl, des Gewichtes unddes Maaßes unterworfen. Alle Wcltkörper sind bewohnt,denn sie sind mit dem Lichte der Sonne überströmt, diemein Gott erschaffen, die er nicht angezündet um leereWeltkugeln zu erleuchten. Wo es eine Sonne giebt,giebt es auch ein Auge zu sehen, eine Einbildungskraftzu denken und ein Herz um anzubeten.
Es ist unbestreitbar, daß den denkenden Menschen unterallen Gegenständen der Natur der Anblick des gestirntenHimmels, der Zusammenhang der Wcltkörper und diemannigfach im großen Wcltcnraum erfolgenden Erschei-nungen am meisten anziehen, am mächtigsten seine Wis-begierde reizen, und des ungeachtet findet man unter soVielen, welche sich Gebildete nennen, so wenige Kennt-nisse über diese Dinge verbreitet. Viele wissen mit Ge-nauigkeit den Flächcnraum aller Sandwüstcn Africa'sbis zu einzelnen Quadratmeilen, die Scclcnzahl großerReiche und Städte anzugeben, wissen wie viele Augendie Spinne, wie viele Arme ein Polyp, welche Gcsichts-bilduug der Molcye habe, welche Gebräuche bei den Be-gräbnissen dcr Hyndu's und Eskimo's Statt finden- Fragtman sie dagegen nach den ihnen jeden Tag vorkommendenErscheinungen, welche aus dem Zusammenhange der Erdemit andern Wcltkörpcrn und aus den verschiedenartigenStellungen und Bewegungen derselben zu entnehmen sind.