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Fortsetzung.
Der eigentliche flächcnlosc Gipfel des Berges ist (wie in Ur-gcbirgen, denen diese Thalcr durchgchcnds angehörcn, bald imGrai.it, Quarz und Gneist, bald im Glimmerschiefer, Serpen-tin und Porphyr, woraus diese Gebirge wechselnd bestehen,immer der scharfe Bruch im Großen und Kleinen vorkommt)so scharf, daß man mit dem einen Fuße im Lu ccrncr, mitdem andern iw-! Mart in schale steht, und von beiden Sei-ten auffallend schroff, am meisten aber nach dem letzteren hin.Unter mancher Gcfi.hr uni> mehrmaligem glücklichen Falleauf dem anfangs schroffen Wege stiegen wir von einer Ter-rasse zur andern, vor einer Menge von kleinen Seen vorüber,in das wesentlich von dem vorigen verschiedene, weniger zumAnbau günstige Martinsthal. Eine Menge von Westen nachOsten ziehender Bcrgrcihen, und andere von S. nach N. mach-ten cs mir wahrscheinlich, daß eine größere Flache hier ent-weder nur in der Mitte, oder gar nicht zu finden sei, und inder Lhat ist das Letztere der Fall, denn die schroffen Felsenengen oft, sowohl in den Scitenthälcrn, als in dem Hauptthalcden Durchgang bis auf 30 Schritt zusammen. Wild, groß-artig erscheint hier die Natur, kümmerlich ihre Vegetation,klein das Vieh, aber stark und kräftig der Menschenschlag. Mitder Mündung des Germane squc in den Cluson trittman in das dritte weite Thal der Waldenser, dessen schöneVegetation dem Auge höchst wohlthucnd ist. Pomaret ander Grenze beider Thäler liegt nur etwa 10 Minuten von demniedlichen Städtchen P er ouse (kerosu) entfernt, durch wel-ches die Landstraße von der einst für unüberwindlich gehalte-nen Feste Fencstrclle nach Pignerol führt. Nur dersüdwestlich vom Flusse gelegene schmale Landstrich gehört denWaldensern, ist aber wegen der nahe an den Fluß reichendenBerge nicht angebaut, während die andere Seite mit vielenDörfern besäet erscheint. Nur die zu einer Commune verbun-denen Orte Chcneviöre und St. Germain gehören demsich immer mehr eröffnenden Thale an, durch welches man,den Fluß verlassend, nach einer halben Stunde in die Ebenebei Pignerol hinaustritt. —
Berlin, gedruckt bei Johann Friedrich Slarckc.