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Nach der polizeilichen Zählung zu Ende des Jahres 1831 enthielt der
preufsische Staat
Füllen bis zum vollendeten dritten Jahre . . 202,583
Pferde vom Anfänge des vierten bis zu Ende
des zehnten Jahres.. . . 594,729
Ueberzehnjährige Pferde. 577,282
Ueberhaupt also Pferde.. 1,374,594
Stiere oder Bullen.. . . ... 62,266
Ochsen.. . •. . 695,780
Kühe.. 2,515,919
Jungvieh zur Zucht.. 1,172,403
Ueberhaupt Rindvieh. 4,446,368
Merinos und ganz veredelte Schaafe .... 2,397,171
Halbveredelte Schaafe. 5,301,385
Unveredelte Landschaafe. 4,053,047
Ueberhaupt Schaafe. 11,751,603
Böcke und Ziegen. 214,072
Schweine.. . 1,736,004
Wie dicht eine Gegend mit Menschen bevölkert und mit Ilausthierenbesetzt ist, ergiebt die Vergleichung ihrer Bodenfläche mit der Einwohner-zahl und dem Viehstande. Solche Vergleichungen sind eine ganz unentbehr-liche Grundlage zur Würdigung des Zustandes der Länder, wenn auch da-bei die Zahlen allein allerdings nicht entscheiden. In dünn bewohntenLändern sind sehr viele Anstalten zur Sicherheit und Annehmlichkeit desLebens, zur Benutzung der Kräfte des Bodens, zur Erleichterung der Ge-werbe, zur Beförderung der geistigen und sittlichen Bildung, gradhin unaus-führbar, welche bei dichter Bewohnung sehr leicht möglich, wohl gar noth-wendig werden. Das Verzeichnis vom Jahre 1821 enthielt daher in der R.e-gel hei jedem Kreise die Angabe, wieviel Menschen, Pferde, Rinder undSchaafe derselbe durchschnittlich auf der geographischen Quadratmeile habe.Schon damals wurde bemerkt, dafs die Uebersicht, welche hieraus hervor-