und bedrückt scpn, wäre uns an der Verherr-lichung Gottes nur etwas wehr, an unserer ei-genen Ehre, und dem eigenen Wohlscpn nuretwas weniger gelegen. Aber wir haben denlieben Gott nicht lieb genug, und ist zu wenigvon jener feurigen Glnth für ihn in unfernHerzen, die auch viele Ströme nicht ersaufenkönnen. Ja, ich weiß es wohl, wies geht.Wenn wir frisch und froh bekennen sollen, dannmuß der eine oder der andere zugegen scpn,der es zu schätzen weiß, dann macht sichs. Aberleider in den mehrsten Fallen auch nur dann.Ach wir kennen eure Schliche und schwachenSeiten, meine Brüder, das eigene Herze hatsie uns vcrrathen.
»Ich bin allein über geblieben, ein Prophetdes Herrn; aber der Propheten Baal sind Ü5VMann.« So Elias. Lauter Feinde umgebenihn, lauter Verachter der alten Gottcsoffcnba-rnngcn, lauter Ungläubige und Spötter, Vor-nehme und Geringe, Gebildete und Ungebildete.Ihr wißt, lieben Brüder, wie eine solche Stel-lung unter nichts als Ungläubigen, zumal,wenn es angesehene, kluge und geschickte Leutesind, auf unser Herz einwirken kann, wie sicheinem da so schnell der Gedanke in die Seeleschleicht: »Ja, sollte ich denn allein Recht ha-