Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
222
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euch hindurch Hilst, was gcbt ihr so vielauf den Uuflath euerer elendigen Tugenden, daßman nicht zwei Minuten bei euch scpn kann,oder man muß es ans irgend eine Weisevernehmen, was für fromme Leute ihr seyd,wie viel Gutes ihr thnt, wie fleißig ihr dieBibel leset, wie oft zur Kirche geht, undwie pünktlich den Sabbath heiliget. Wassoll das? Das Eine oder das Andere; ich sa-^ze euch, mit solchem halbirtcn und zersplitter-ten Wesen sepd ihr dem Herrn ein Greuel.»Niemand, spricht er, kann zwecn Hcrrcn die-nen, entweder er wird einen hassen und denandern lieben, oder er wird einem anhangenund den andern verachten: ihr könnet nichtGott dienen und dem Mammon.« » Wer nichtmit mir ist, spricht dersclbige, der ist widermich, und wer nicht mit mir sammelt, der zer-streuet.« Und was sagt der Apostel? »Ziehetnicht am fremden Joch mit den Ungläubigen;denn was hat die Gerechtigkeit für Genieß mitder Ungerechtigkeit? Was hat das Licht fürGemeinschaft mit der Finsterniß? Wie stimmetChristus mit Belial? Oder was für Theil hatder Gläubige mit den Ungläubigen? Was hatder Tempel Gottes für eine Gleiche mit denGötzen? Darum gehet aus von ihnen, und