Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
199
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schamloser Unglaube, es ist sein sreches Abwei-chen von Gottes Wort und Satzungen, es istseine lästerliche Verachtung gegen das von demlebendigen Gott in der Welt Veranstaltete, Ge-offenbarte und Gegebene, was Elias hervorhebt. »Daß ihr des Herrn Gebote verlassenhabt, und wandelt den Baalim nach.« Gro-ßer Gott, wenn das der ärgste Greuel, wenndas das strafwürdigste Verbrechen ist in GottesAugen, wenn er darnm Völker, Länder nndStädte mit Feuer und Schwerdt heimzusuchenpflegt, was haben wir dann zu erwarten ineiner Zeit, wo das Verlassen der SatzungenGottes zur Mode geworden ist, und eine heid-nische 'Aufklärern bis in die Hütte des Webersund in die Werkstatt des Zimmermanns hineinden Weg gefunden hat. In einer Zeit, da dieSprache jener gottlosen Knechte: »wir wollen nicht,daß dieser über uns herrsche!" immer allgemeinerwird, und die falsche Prophetin von so mancherKanzel nnd so manchem Lehrstuhl in höheren undnieder» Schulen herunter ihre Bileams-Stimmehören läßt. In einer Zeit, wo das wahre Chri-stcnthum, der Glaube an die Vergebung der Sündeim Blute des Lamms, so häufig als Mysticiömusangefochten wird, und das wahre Leben im heiligenGeiste, das Leben der Liebe zu Jesu, und des Wan-