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des Kreuzes, das wir unsenn Herrn und Erlö-ser nachschleppen müssen, und wenn es uns auchgerade nicht eine höhere Ehrenstufe erwirbt imReiche Gottes, so ist es doch allerdings eineschwere Sache, die dem alten Menschen äußerstsauer ankommt, eben darum aber auch rechtdazu geeignet ist, ihn zu kranken und zu ver-wunden.
Es gewinnt freilich sehr oft das Ansehen,als wären wir die Sturmvögel und Unglücks-boten, die Ruhestörer und Weltverwirrcr aufErden, wie denn auch Elias nichts anders zuseyn schien, da ans sein Wort die Hnngcrzeitüber Samaria hereingebrochen war. Wie oftscheint nichts als Brand und Feuer an unsereFußsohle gebunden zu seyn, und lauter Kriegund Aufruhr unfern Tritten zu folgen. Hiernehmen wir den Frieden weg von den Familien,in welchen wir wohnen, dort nehmen wir dieEintracht mit aus den Kreisen, in welchewir traten. Hier muß ein gläubiger Sohn zuseinem größten Leidwesen seine ungläubigen El-tern wider sich aufbringen, daß das friedlicheHaus plötzlich in eine Stätte unaufhörlichenStreitens und Tobcns verwandelt wird, unddort muß eine bekehrte Tochter mit Thräncnwahrnehmen, daß sie, ohne es zu wollen, die