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1 (1828)
Entstehung
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übrig, als ein: »Gott, sey mir armen Sün-der gnädig!«

Ja, wenn ich mich gleich mit Schnccwasscrwüsche, spricht Hiob, und reinigte meine Händemit Lauge, so wirst du mich doch tunken inden Koth, und werden mir meine Kleider schcus-lich anstehen. Warum das? Damit der Menschabnehme, Christus aber wachse. Mag jenesgöttliche Verfahren bitter scyn im Mund, hin-terher kommt das Angenehme und das Süße.Als ein recht armer, und verwundeter Sünderan die Seite Jesu sich anschmiegen, und aufdiesen Freund sich lehnen dürfen das ist et-was so Seliges, daß, wäre man heilig, manim Stande sepn könnte, beim Herrn darum an-zuhalten, er wolle uns nur in den Koth hinun-tertunken, damit man nach den Thränen SimonPetri nur die süßen Magdalencnthränen weinenkönnte.

Der Herr hatte an Obadja die Absicht derLiebe erreicht. Die Demüthigung war gesche-hen; so ließ er denn auch nun diesem Gerechtendas Licht wieder aufgehen, und crlösete ihn vonseinen Aengstcn. In dem Augenblicke, daObadja ganz ausgezogen, verarmt und vernich-tigt da stand, und sich aufs Neue seiner großenSchwachheit und Hülfsbedürftigkeit mit Schaam