und richtete sich auf und verließ das Todtcn-lagcr. Und Elias, mit welcher Empfindung,könnt ihr leicht denken, nahm den Knaben,brachte ihn hinab von seiner Kammer undgab ihn seiner Mutter und sprach, kurzund bündig, wie es seine Art war: »Siehe da,dein Sohn lebet,« und überließ es dem heiligenGeist, ihr das Weitere zu sagen. Was soll icheuch nun von den Empfindungen unser liebenWiltwe sagen? Sic ficht den Himmel offen,und das nicht etwa in dem Söhnlein, das nunwieder lebendig in ihren Armen lag, ach nein,ganz anderswo. An das Söhnlcin kann sienoch nicht denken. »Elia, ruft sie mit unaus-sprechlicher Freude, Elia, nun erkenne ich, daßdu ein Mann Gottes bist, und des Herrn Wortin deinem Munde ist Wahrheit.« Des HerrnWort? Was war das für ein Wort desHerrn, das Elias zu ihr gesprochen hatte?O, das läßt sich schon denken. Wir findenhier am Ende der Erzählung noch einen neuenSchlüssel zu der ganzen Geschichte. Es ist klar,Elias hatte zu ihr in den Tagen ihres Znsam-mcnseyns etwas geredet, das sie noch nicht hat-te einsehen noch glauben können. Es ist nichtschwer zu crrathcn, was das möge gewesenscyn. Elias hatte wohl bald erkannt, daß das
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