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ohne das zerbrochene Herz. Und solche Freund-schaft hat keine Realität, eristirt nur in unsererIdee, und beruhet mehr auf Täuschung undSelbstbetrug, als in der Wahrheit. — Genug,sollte die liebe Wittwe bei all ihrer Gottesfürch-tigkeit nicht um den Himmel kommen, und trotzihres Singens, Betens und Glaubens zuletztnoch auf den Strand gerathen, und mitihrer armen Seele Schiffbruch leiden, so mußteder heilige Geist, unter dessen vorbereitenderArbeit sie schon lange gestanden, noch weiterhelfen, und ihr zunächst und vor Allem dieEinsicht schenken, daß Gottes Liebe Gnade scy,und zwar unverdiente Gnade, um einer frem-den Arbeit, um eines fremden Verdienstes wil-len. Diese heilsame und demüthigende Einsichtaber, wie hatte sie bei ihr Eingang finden,wie hatte sie in ihr Wurzel fassen und lebendigwerden können, ohne vorhergegangene Erkennt-niß ihres Gnade bedürftigen Sünderstandes. —Daß diese ihr würde, war nun die nächsteSorge der ewigen Barmherzigkeit. Ja, wasbegiebt sich? Wir Wissens schon. Es geschiehteine doppelte Heimsuchung. Zwei unsichtbareGäste brechen herein. Der Herr und der Geist.Der eine sucht heim der Wittwe Haus, der an-der sucht heim der Wittwe Herz. Der eine ver-
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