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brechend und beweglich. Sie hat nichts Geba-ckenes, eine Hand voll Mehl im Topf und einwenig Oel im Krug ist ihr ganzes Besihthum.Daraus will sie sich und ihrem Sohne einKüchlein backen, und dann will sie sich hinle-gen und sterben, den Hungertod erwartend. Odas klingt ja erstaunlich betrübt und rührend.Dabei könnte einem selbst das Wasser in dieAugen treten. —
Nun Elia, was sagst du? Denkst du noches sey die Wittwe? Ja er denkts, er ist ge-wiß , sie sey es. Aus ihren Worten hat er klarersehen, daß sie eine Wittwe sey, denn sie sprachnur von sich und ihrem Sohne, nicht aber vonihrem Manne. Die große Armuth des Weibeswacht ihm keinen Scrupel. »Ist sie die Wittwe,denkt er, so wird Gott für das Weitcrc sor-gen.« Und was ist das für eine Rede: »sowahr der Herr, dein Gott lebet?« Welch einungewohnter süßer Klang in dieser Fremde, indiesem Heidenlande. Sie kennt den Herrn.Also eine heimliche Verehrerin des lebendi-gen Gottes, eine Rose mitten unter denDornen, eine verborgene Taube in den Fcls-lvchern, eine bekehrte Seele, von den weni-gen eine unter den Heiden, zu denen auch dasWort des Herrn gedrungen. O glückselige Ent-