Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
84
Einzelbild herunterladen
 

ein Jahr in der Wildm'ß gewesen, in der Lustzu schweben geschienen hat. Nun, das Jahrwar denn mit Gottes Hülfe herum gebracht,bald im Glauben, bald im Schauen, allerdingsunter vielen Beschwerden, aber im Ganzen tau-sendmal besser und vergnügter, als sichs Eliaswohl im Anfang hatte träumen lassen. Wie lan-ge er noch da bleiben werde, wußte er nicht.Cr überließ das Gott. Vielleicht mußte er sichsagen, die ganze Zeit der Thenrnng über. Nunin Gottes Namen. Es hatte ihm ja noch annichts gemangelt. Die Raben thatcn ihr Amt,das Büchlein blieb am Fließen, und hatte esdies Jahr geflossen, warum sollte es im fol-genden versiegen? Das mochten so die Ncu-jahrsgedankcn nnscrs Propheten sepn. Aber ersollte bald ein ander Licdlein singen. O betrüb-te Begebenheit. Nicht gar lange währte es, dawill es ihm bedünkcn, als verspüre er ein Ab-nehmen des Wassers. Er traut seinen eigenenAugen kaum. Hat doch Gott gesagt: »Du sollstdes Baches trinken,« und ihm damit verheißen,es werde ihm an Wasser nicht gebrechen. Aberwas hilft das? Er mißt, er steckt Zeichen,richtig, der Bach fällt von einer Stunde zurandern, der Grund kommt herauf, und baldist, wo das Wasser floß, nur ein Bett von