sie.« Ein Blick der Art, aus den Augen wieFeuerflammen siel auf die Männer Daniels;da kam ein großer Schrecken über sie, daß sieflohen und sich verkrochen. Und wie kläglichhören wir Hiob seufzen, als seufzte er herausaus der untersten Hölle: »deine Augen sehenmich an, darüber vergehe ich. Wie lange bli-ckest du nicht von mir, und lässcst mich nichtRuhe haben, bis ich meinen Speichel verschlin-ge? Bin ich denn ein Meer oder ein unbändi-ges Ungeheuer, daß du mich so bewachest? —Habe ich gesündigt, was kann ich dir thnn, duMenscheuhütcr? Warum vcrgiebst du mir meineMissethat nicht, und nimmst nicht von mir meineSünde?« — Und es gicbt noch ein Herunter-sehen der Majestät im Himmel auf den Wurmein Hcrabschauen des Alleinheiligen in unsereFiustcrniß, ein Hinstarrcn von Seiten der ewi-gen Gerechtigkeit auf den Sünder, das ist dasschrecklichste der Schrecken, das ein armes Herzans Erden empfinden kann, und doch, es mußerfahren und empfunden scpn, oder man wirdsich nie in Gottes Gnadeublicken sonnen können.
Der Blick, dessen Gideon gewürdigt wurdebei der Eiche, war ein Blick der Huld undGnade. — Das Auge, in das er da schaute,hatte nichts Schreckliches und Zermalmendes,