Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
47
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der Trübsal über das Haupt rauschen, oderdräuende Gefahren uns umlagern. Da sieht derauf den Wind, jener auf die Wellen. Dergreift zum Ruder eigner Kraft, jener zum mor-schen Anker menschlicher Hoffnung, und das»Herr, stehe auf!« wird gar vergessen, undwird auch des Herrn gedacht, so fehlt bald derGlaube, bald der kindliche Mnth, und dasVertrauen, bald dies, bald jenes, und es ge-schieht kaum ein Schritt, den Herrn zu suchen.Wie könnte der Herr uns das so übel nehmen,und entgelten lassen. Aber nein, er zieht esvor, seine Kinder durch Liebe zu beschämen,und feurige Kohlen auf ihr Haupt zu sammeln.Auch ungerufcu besucht er sie, und bricht auchda nicht selten mit Licht und Hülfe herein, woer nicht nur nicht begehrt, sondern gar mitMißtrauen beleidigt wurde. Aber solche Besuchedes Herrn, ich vcrsichrc es euch, die könnenwohl beugen und klein machen, zerschmelzenund den Mund stopfen, daß er vor Schamund Schande sich nicht aufzuthnn wagt. Datritt einem die reine, freie Gnade so rechtin vollem Glänze unter die Augen; es ist janichts vorhanden, was man etwa als eine mit-verdicncnde Ursache der erschienenen Hülfe an-lchen könnte, kein Gebet, kein Seufzer, kein