Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
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Wo ist nun Elias? Ja, wo soll er seyn?Wo die Uebrigen auch sind. Kein Engel kamihn weg zu rücken, kein Feuerwagcn hat ihnaufgenommen. Da steht er, mit den Sündernauf dem Schauplatz der Gerichte, dem Anscheinnach jetzt selbst dem Zorne preis gegeben, dener herab gefordert, und mit den Gottlosen demHungcrtode und dem Verderben blos gcstcllet.Da steht er, und muß stöhnen und lechzen wiedie andern auch, und ist denselben Gefahrenausgesetzt, und obendrein verflucht von einemganzem Volke, geächtet, verfolgt und dem Un-tergänge geweiht von der rasenden Menge.Es schien, als ob er Simsons Schicksal thcilcnsollte, der die Säulen des Dagonstempels zu-sammenriß und mit den Philistern in einemSturz begraben wurde. Wahrlich, es warnichts Geringes, in solcher Lage und untersolchen Umständen mit dem Glauben oben zubleiben. Wie mag es in seinem Innern gestürmthaben im Angesicht des allgemeinen Elends umihn her, und seiner eigenen Gefahren. Wiemag da bald natürliches Mitleid, bald mensch-liche Furcht und Verzagtheit in ihm geschrienhaben: »Elias, warum hast du das erbeten?<5Ja man kann sichs denken, in welcher Verle-genheit und Verwirrung sich der Prophet mag