Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
37
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durch die Wachen und Thore der königlichenBurg, selbst wie ein König, und ruhte nicht,bis er des Tyrannen Thron gefunden. Da, imAngesichte AHabs und seines Dicnerschwarms,thut er seinen Mund auf, und ruft daher, laut,daß es bald das ganze Land erfüllte, und alleOhren wackelten. »Es soll dieser Jahre wederThau noch Regen kommen, ich sage es denn!«

Das Wort war gesprochen, in Gottes Na-men, in heiligem Feuereifer; da brach das Ge-richt herein. Schauerliche Vorboten zuerst, unddann die volle Verwüstung. Verzehrend, wiedas Flammenauge des zürnenden Gottes starrtedie Sonne vom Himmel auf die Erde hernie-der, ihre Strahlen waren verwandelt in Pfeiledes Verderbens und des Todes, und die Luftwar schwül und trocken, und leckte, wie eintückisch Feucrmcer die Ströme weg aus ihrenBetten und das Wasser aus den Bronnen.Pflanzen und Bäume senkten lechzend ihre Blät-ter und starben dahin, das-Vieh schlich ächzendüber die verdorrten Weiden, das Wild stöhntein den Wäldern, die Thcurung stieg aufs Aeu-ßcrste, und es währte nicht lange, da setzte sichdie Hungcrsnoth auf den Thron, die Zähnebleckend und die Häuser und Felder in Stättender Trauer und des Elends verwandelnd.