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— Es war in des Propheten Mund weder Ge-schrei noch Seufzen gewesen; im Gegenthcilschien er stark und gefaßt, und war eben eifrigbemüht, Israel mit aller Macht zu trösten undaufzurichten, und die Verheißungen ihnen vor-zuhalten, mit welchen der Gott Amen sich ihnenja so feierlich zu Schutz und Hülfe verbundenund zugcschworen habe. »Fürchtet euch nicht,rief er durch die Reihen, stehet fest und sehetzu, was für ein Heil der Hdrr heute an euchthun wird: denn diese Egypter, die ihr heutesehet, werdet ihr nimmermehr sehen ewiglich.Der Herr wird für euch streiten, und ihr wer-det stille scyn.« Und wie er also durch dieGlieder rief, dem Scheine nach so stark, so hcl-dcnmüthig und so froh in seinem Gott, dakam das Wort vom Herrn: »Mose, was schreiestdu zu mir. —
Moses allein war im Stande, jenen göttli-chen Zuruf zu begreifen. Und Moses begriffihn. In seinem Munde war freilich kein Ge-schrei gewesen, aber Geschrei desto mehr in sei-nem Herzen, und war auch sein Ansehen frischund tapfer und unerschrocken, wie eines jungenHelden, um des Volkes willen, daß es nichtverzagen mochte, ach, im Innern des Gottcs-mannes sah's doch gar anders ans: da war