Druckschrift 
1 (1828)
Entstehung
Seite
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0.

Nun hinübcrgcblickt nach Samaria, der ab-göttischen Stadt. Da steht der Mann Gottesmitten unter den Feinden, dem Tyrannen Ahabgegenüber, und thut seinen Mund auf, keck undfrei in Gott, und spricht daher, daß den Leu-ten die Ohren davon gellen: »So wahr derHerr, der Gott Israels lebet, vor dem ich stehe,es soll diese Jahre weder Thau noch Regenkommen, ich sage es denn.« Elias, was machstdu? Welch ein Wagstück! heißt das nicht die EhreGottes aufs Spiel setzen? Wird man seinnicht spotten und dein dazu, so sichs verzöge,was du angekündigt? O, davor ist Elia nichtbange. Er ist sich seiner Sache gewiß.

Aber wie konnte Elias solches verkündigen?Elias, heiligen Eifers voll für die Ehre seinesGottes, ward innerlich im Geist gewiß, solchStraf und Znchtgcricht über das verfinsterteLand möge die verhärteten Seelen wieder schmel-zen, und den Namen Gottes wieder herrlichmachen können. Er brachte diese Sache vor denHerrn, wie uns Jacobuö sagt am Ende seinesBriefes. »Elias war ein Mensch gleich wiewir, und betete ein Gebet, daß es nicht regnensollte.« Und » Amen! « hieß es von oben herin seine Seele hinein: »Amen es sey also;

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