ss6 Dreyssigster Abschnitt.
§. r6.
Die Hammerwelle hat gemeiniglich dreyAränze, und jeder Kranz zwölf eiserne Herbciarren, ^ämine, welche die Helme, wor-an vorne die Hammer fest gekeilt sind, andem andern Ende oder Scbwanze, der mitdem Sckwanzrmcre umgeben ist, gegen denpretler gewaltsam niederdrücken. Die Hamrmcistichle drehen sich in ihren Hülfen umZapfen, mit welchen sie in dem Hammel-ge-rüste hangen. Vor jedem Hammer liegtsein Ambos, und über demselben hängt dieStämschürzenstange herab, womit der Ar-beiter die Schuhen des Gerinnes stellen, undalso Wasser nach Nochdurft auf das Was-serrad fallen lassen kan.
§- 17 -
Die Hämmer, deren Bahn oft auf ei-nem Schleifsteine geschliffen und polirt wer-den muß, haben, wie die Ambosse, zu demverschiedenen Gebrauche, verschiedene Ge-stalten und Namen. Die vornehmsten sind:i) der Scharfhammer, 2 ) der Breicham-nier, welche beyde zu dem eigentlichen Latun,oder Bleche zu schlagen, dienen, und beydeeine cylindrische, doch der erste eine schmäle-re, Bahn haben, z) Der Tiefhammer, derauf der Kesselschlägerhütte zu den vertieften
Sa-