Messingbrennerey. §. is. sss
verlangt, findet sie in wallerius physischerChemie, zweyten Theils vierter AbtheilungS. ZÜ8, und in den daselbst von dem Ue-bcrsctzer, Hr. Pros. weigcl, angeführtenSchriften.
§. is.
Die aus den Messingtafeln (§. io.) ge-schnittenen viereckigen Stücke, werden aufden Äatlinbütten zu Blechen oder Laeungefthlagen. Vor und unter dieser Arbeit mußdas Messing auf der Glübe, einem mit deneisernen Giühcbaiken versehenen Heerde,ausgewärmt werden. Das Ausschmiedengeschieht von einem von Wasser getriebenenHammerwerke.
1. Zum Zerschneiden hat Hr. Rinmann aufden Schwedischen Latunhüktcn eben dasjeni-ge /Schneidewerk eingeführt, was bisher nurauf den Eisenwerken gebräuchlich gewesen ist.
2 . Larun ist wohl gewiß das l-stoen der Hol-länder, das litten, Gattin der Engländer,für Blech, woher auch das Französische I.ai-ton, Iwton, Messing, entstanden ist. Avi-cenna nennet die Tutia, die sehr früh zuJAcssliig gebraucht ist, Elision, woraus inan,nach Legwerfung des Arabischen Artikels,Laton und Ltttun gemacht hat. S. Ver-rath kleiner Anmerkungen über man-cherley gelehrte Gegenstände. Leipzig1795- 8. S. 18Z.
§. 16.